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Betrieb einer photovoltaischen Anlage

Um auf einer Cocktailparty zu beeindrucken oder einfach nur um zu wissen, wie Solarenergie funktioniert, ist immer interessant. Doch wie treibt die Sonne eine Solaranlage und möglicherweise auch die unserer Nachbarn an? Dieser Prozess kann in 3 Hauptschritte unterteilt werden.  

1. Die Funktionsweise eines Solarmoduls

Photovoltaik (PV)-Paneele bestehen aus Silizium [Si]-Zellen, einem Element, das auf der Erde im Überfluss vorhanden ist, da es aus Siliziumdioxid gewonnen wird, das in der Natur in Sand vorkommt. Silizium besteht aus Atomen, d.h. aus Kernen, um die Elektronen kreisen. Wenn die Module mit Licht bestrahlt werden, bewegen sich die Elektronen in alle Richtungen, aber dieses Phänomen erzeugt noch keinen elektrischen Strom. Um Strom zu erzeugen, bestehen die Panels aus zwei Schichten, von denen eine durch den Zusatz von Bor [Bo] negativ und die andere durch den Zusatz von Phosphor [Ph] positiv geladen ist.

2. Vom Solarmodul zu Ihrem Stecker

Wie bereits erläutert, treffen die Teilchen des Sonnenlichts auf die Oberfläche der Solarzellen, die dann einen Strom erzeugen. Aber dieser Strom wird in Gleichstrom abgegeben. Deshalb kann es unsere Haushaltsgeräte noch nicht mit Strom versorgen. Dazu muss er zunächst in Wechselstrom umgewandelt werden und genau das ist die Aufgabe des Wechselrichters. Der Wechselrichter modifiziert die elektrische Spannung so, dass sie mit allen unseren Elektrogeräten kompatibel ist. Am Ausgang des Wechselrichters misst ein Zähler die von den Modulen erzeugte Strommenge.

3. Und der Rest?

Eine Photovoltaikanlage produziert tagsüber Strom. Der überschüssige Strom, der nicht verbraucht wird, wird dann in das Netz eingespeist, um von anderen genutzt zu werden, gegen eine Vergütung. Nach Artikel 11a der Energieverordnung sind die Netzbetreiber verpflichtet, die Überschussproduktion zu vergüten, aber die Einspeisevergütung ist regional sehr unterschiedlich. Das Gesetz schreibt vor, dass die vom Netzbetreiber gezahlte Vergütung in etwa den Kosten entsprechen muss, die für den Bezug des entsprechenden Stroms notwendig gewesen wären. Um sich einen Überblick über diese Einspeisetarife zu verschaffen, können Sie die interaktive Karte auf der Website des Verbandes der unabhängigen Energieerzeuger konsultieren.
Eine andere Lösung, um den von den Paneelen erzeugten Strom jederzeit in vollem Umfang zu nutzen, besteht darin, ihn in Batterien zu speichern und dann zu verwenden, wenn die Produktion gleich Null ist. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Abhängigkeit von den Netzbetreibern noch weiter zu reduzieren und Ihre Energieautonomie zu erhöhen!

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